Fuerteventura
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Geographie
Fuerteventura ist eine der Kanarischen Inseln im Atlantischen Ozean, rund 120 Kilometer westlich der marokkanischen Küste. Fuerteventura bildet mit der nördlich gelegenen Insel Lanzarote die östliche Grenze der Kanaren. Fuerteventura ist die älteste Insel der Kanaren; sie entstand vor etwa 20,6 Millionen Jahren und ist vulkanischen Ursprungs. Die letzten vulkanischen Aktivitäten auf Fuerteventura erloschen vor 4.000 bis 5.000 Jahren. Der höchste Punkt auf Fuerteventura ist der Berg Pico de la Zarza (807 m), auch Pico de Jandía genannt, auf der gleichnamigen Halbinsel.
Im Nordosten der Insel findet man (bei Corralejo) große Sanddünenbereiche (Wanderdünen), die die Nähe der kanarischen Inseln zu Nordafrika sehr anschaulich werden lassen.
Orte
JANDIA: Liegt im Süden der Insel. Hier findet man den längsten Strand auf der Insel. Der Strand dort ist ca. 25 km lang!!! In Morro Jable, der Hauptort von Jandia, ist ein kleines Fischerdorf und auch das Urlaubszentrum von Jandia. Sie finden dort einige Geschäfte und gute Fischlokale.
CORRALEJO: Südlich von Corralejo erstreckt sich das Dünengebiet des Nationalparks auf ca. 11 Kilometern Länge. Seeseitig grenzen die Dünen an kleinere und auch lang gestreckte Strände mit feinem weißen Sand. Die Strände von Corralejo enden im Meer meist mit steinigem Grund. Die Badeurlauber zieht es somit zu den Stränden am Rande des Ortes.
CALETA DE FUSTE: Der wohl geeigneteste Ort für Rollstuhlfahrer ist wohl dieser. Der Ort bildet eine große Buch mit einer Ausdehnung von ca. 700 m. Der Sand ist hell und feinsandig, an der Wasserlinie mit Kieselsteinen. Der Strand ist ideal für Kinder geeignet, da es selten hohe Wellen gibt. Entlang des Strandes gibt es auch eine Uferpromenade. Es gibt ein kleines touristenzentrum und einen beschaulichen Hafen.
Klima
Das Klima ist das ganze Jahr über angenehm, was den Kanarischen Inseln den Beinamen "Inseln des ewigen Frühlings" eingebracht hat. Das Meer gleicht die Temperaturen aus und die Passatwinde halten die heißen Luftmassen aus der nahen Sahara weitgehend fern (gelegentlich zeigt sich der Scirocco). Fuerteventura ist mit 147 mm pro Jahr im Kanarenvergleich sehr niederschlagsarm. Die Wolken ziehen darüber hinweg, weil die Berge zu niedrig sind.
Ein besonderes Wetterphänomen ist der Scirocco, in Spanien auch Leveche genannt, ein heißer Südostwind aus der Sahara. Während des Scirocco steigt die Temperatur manchmal sprunghaft um 10 °C und die Luft wird extrem trocken. Der Wind bringt neben feinem Sand, der den Himmel verdunkelt und die Sicht auf 100 bis 200 Meter senkt.
Sehenswürdigkeiten
Die eigentliche Attraktion Fuerteventuras sind wohl die weiten Strände entlang der Ostküste. Im Norden, nahe Corralejo, gibt es seit 1987 den unter Naturschutz stehenden Dünenpark, zu dem auch die vorgelagerte Insel Los Lobos gehört. Die konstanten Winde machen die Strände der Insel zu einem Paradies für Wassersportler.
Der Westen der Insel besteht zu einem großen Teil aus sehenswerter Steilküste. Vom Baden sollte jedoch wegen der lebensgefährlichen, ablandigen Strömungen abgesehen werden.
Wer mit einem Auto unterwegs ist, sollte nicht auslassen, die Berge zu durchfahren. Die raue und kahle Landschaft der Berge besitzt einen ganz eigenen Charme.
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